Recent comments


  • Inninger wird ziemlich sicher für die drittte Amtszeit wiederbestätigt werden. Und dann kann er bis zu seiner Pensionierung weiterwurschteln. Es ist nichts zu hören von irgendwelchen andere Kanditaten. Diese Heimlichtuerei für eine so bedeutsamen Job ist schlimm und das unter grüner REgierungsbeteiligung
    Damit wird es weiterer gehen mit den überhohen Dichten, den Gefälligkeitsbebauungsplänen und Gefälligkeitsgutachten. Eine Stadtplanung, die der Klimaerwärmung nichts entgegen zu setzten hat, die weiter den Boden versiegelt und mit Tiefgaragen unterbauen wird, eine Stadtplanung, die in Wahrheit Bürgerbeteiligung ablehnt.

    Traurige Zukunft für Graz

    Autor: Raumplaner

  • Das war sehr kurzfristig abgekündigt, schon vorbei?

    Autor: Anonymos

  • Danke für diesen wunderbaren, wunderbar geistvollen Artikel. Bis jetzt konnte ich den "Lulumba" umschiffen, obwohl ich das Getränk gern mag. In früheren Jahren war es im Theatercafè beliebt zu sehr später Stunde und wurde nach Mitternacht empfohlen. Was man dem Kakao mit Rum zuschrieb, ist mir unbekannt (bei der Eierspeis war der Nutzen klar). Oder ich hab`s ebenso vergessen, genauso, wie dieses Getränk im großen Heferl genannt wurde. Kakao mit Rum war`s, glaub ich, nicht. Wer kann mir helfen, mich zu erinnern? Geht man heute noch nach Mitternacht ins Theatercafè?

    Autor: Karin Tschavgova-Wondra

  • So einen Unsinn kriegt man nur selten zu lesen. Wenn man bedenkt, dass der Schreiberling vielleicht hier seinen Chef im Stadtplanungsamt verteidigt oder sogar die Zunft der Immobilienentwickler repräsentiert, könnte einem schlecht werden (ob solch diskriminierender Dummheit)

    Autor: nichts Besonderes

  • die "Institution Club Hybrid mit seinem Lufthäuschen" sollte unbedingt irgendwo seinen weiteren Standort finden: Ich bin für "Gösting" – vielleicht neben dem Kristallwerk auf dem Gelände Elektrizitätswerk Franz (KG+WA (EA) 0,4-1,0). Ich würde dort gerne den schönen Grünraum für uns erhalten wissen, liebe Grazer, was meint ihr?

    Autor: Jördis T.

  • Sind Sie ein Troll des Stadtplanungsamts oder ein eitler Projektentwickler, Investor oder gar Architektdieser Bauten? Sie beziehen sich auf keine der Vorwürfe, wie keine Gestaltung des Straßenraums, unberechtigt vergebene Dichteüberschreitungen und fehlendes Angebot an Funktionen, die kerngebietstypisch sind. Und das sind Merkmale einer Stadtplanung ohne Konzept!!. Sowie ein anderer Kommentator, danke ich auch Frau Lechner für Ihre fundierte Analyse dieser städtebaulichen Misere.
    Mit dem Mietpreisargument liegen Sie übrigens total falsch.
    Seid dem zunemehnden Anlegerwohnbau sind die Mieten in Graz stark gestiegen.
    Und: Altersdiskriminierung ist übrigens ein NOGO.

    Autor: Raumplaner

  • keine Stadtplanung. Umweltfreundlich sieht wohl auch anders aus, etwa durch Zurückrücken der Fassaden für eine schattenspendende Baumreihe auf der Ostseite der Karlauer Straße, oder durch Realisierung der im Fläwi geplanten Durchwegung des Riesen-Blocks (Stadt der kurzen Wege!). Und zukunftsfit ist das Ganze wohl in erster Linie für die Investoren. Die Altbauten stammten auch nicht aus dem Biedermeier, sondern waren viel älter. Der radikale Verlust eines historisch gewachsenen Vorstadtviertels wäre vielleicht durch eine städtebaulich herausragende Komposition verschmerzbar gewesen. Reine Entkernungsideen hätten vor 60 Jahren beinahe die schönsten Arkadenhöfe der Grazer Altstadt ruiniert. Im Übrigen zeugen anonyme Beschimpfungen von Menschen, die sich um Graz sorgen, für mangelndes Rückgrat und sind auf einer Plattform wie dieser völlig überflüssig!

    Autor: Peter Laukhardt

  • In dieser zentralen Lage müssten die teilweise nur eingeschossigen Biedermeier Häuschen besonderer gut erhalten sein um deren Erhalt städtebaulich zu rechtfertigen...
    Bei diesen vorher stark verbauten Grundstücken werden die Baumassen strassenseitig konzentriert um begrünte Innenhöfe zu bekommen wo vorher alles niedrig verbaut war.
    So schaut halt umweltfreundliche zukunftsfitte moderne Stadtplanung aus, auch wenn diese meist älteren Verdichtungsgegner in ihren Eigentumswohnungen lieber keine Veränderung haben wollen und ihnen offenbar in Graz haushohe Mieten/Wohnungspreise wie in Salzburg etc. lieber sind als Verdichtung nach dem Motto hinter mir die Sinnflut ich habe eh schon eine Eigentumswohnung.
    Interessanter Weise wohnen dieselben Leute oft selber in meist höheren Nachkriegszeitgebäuden deren Höhe und Baudichte ihnen aber bei Neubauten plötzlich ein Dorn im Auge ist, LOL
    Der Herr Bernhard Inninger ist halt im Gegensatz zu den oft leider rechthaberischen Verdichtungsgegnern ein Experte in seinem Fach.
    Eine Architektin ist übrigens auch keine Stadtplanungsexpertin, und wenn man sich anschaut was angeblich studierte Architekten in Graz manchmal für unpraktikable Häuser hinstellen kann man sich oft nur an den Kopf greifen.
    Spätestens seit der (Schwurbler) Pandemie sieht man leider wie Leute ohne Fachwissen, nach Bauchgefühl agierend, glauben es besser zu Wissen als echte Experten.

    Autor: Anonymous

  • Um die Frage: "Ist Graz eine weitere Amtszeit von Bernhard Inninger zumutbar?" zu beantworten, wäre es von Bedeutung daran zu erinnern, daß Herr Inninger (nach einer rund einjährigen Tätigkeit als Referent für Baudirektion und Stadtplanung im Grazer Bürgermeisteramt)

    1. seit 10 Jahren erfolgreich Nagel`sche, den Imobililienspekulanten servantile Politik implementiert,
    2. wegen des gravierenden Fehlers beim Kepler Spaces Projekt auch zur Verantwortung gezogen werden müsste, vorausgesetzt die FA 13 der Stmk. Landesregierung ihre Aufsichtpflicht überhaupt angeht,
    3. durch eine 3. Bestellung unbefristet sein Amt ausüben kann.

    Inningers Vertrag läuft im Oktober aus. Der Posten des Stadtplanungsamtsleiters ist nicht ausgeschrieben.

    Alles deutet darauf hin, daß seine weitere Bestellung von der zuständigen Referentin, Bürgemeister(in)- Stellvertreterin Judith Schwentner politisch gewollt und beschlossene Sache ist.
    Die Diskussion über eine weitere Amtszeit erübrigt sich.
    Die Grünen scheinen einen "Paradigmenwechsel" durchgemacht zu haben.

    Autor: Anonymous

  • Um die Frage: "Ist Graz eine weitere Amtszeit von Bernhard Inninger zumutbar?" zu beantworten, wäre es von Bedeutung daran zu erinnern, daß Herr Inninger (nach einer rund einjährigen Tätigkeit als Referent für Baudirektion und Stadtplanung im Grazer Bürgermeisteramt)

    1. seit 10 Jahren erfolgreich Nagel`sche, den Imobililienspekulanten servantile Politik implementiert,
    2. wegen des gravierenden Fehlers beim Kepler Spaces Projekt auch zur Verantwortung gezogen werden müsste, vorausgesetzt die FA 13 der Stmk. Landesregierung ihre Aufsichtpflicht überhaupt angeht,
    3. durch eine 3. Bestellung unbefristet sein Amt ausüben kann.

    Inningers Vertrag läuft im Oktober aus. Der Posten des Stadtplanungsamtsleiters ist nicht ausgeschrieben.

    Alles deutet darauf hin, daß seine weitere Bestellung von der zuständigen Referentin, Bürgemeister(in)- Stellvertreterin Judith Schwentner politisch gewollt und beschlossene Sache ist.
    Die Diskussion über eine weitere Amtszeit erübrigt sich.
    Die Grünen scheinen einen "Paradigmenwechsel" durchgemacht zu haben.

    Autor: Anonymous

  • Danke für Ihren mutigen Bericht.

    Ihre zuletzt gestellte Frage ist klar mit Nein zu beantworten.

    Autor: Anonymous

  • Was Frau Lechner vergessen hat zu erwähnen. Wie toll passt sich die Kirche ein in das ganze Geranke der Rankencity! Fortschrittlicher Städtebau muss klotzen, die Kirche? Soo klein und schon eine Kirche? Das darf nicht sein, wenn man einen so super tollen neuen Stadtteil dort errichtet in der Karlauerstraße, siehe wettbewerbsdokumentation auf diesem Kanal. https://www.gat.st/news/rankencity-karlauerstrasse-graz-gries#comment-57390 Wer ist so mutig und traut sich dieses unpassende kleine Ding da wegzusprengen? Angst vor der Karlau? Muss man nicht haben, wenn man der Brave new world damit näher kommt.

    Autor: anonym

  • noch mal nachgelesen und gedacht: ob mit solchen grammatikalischen Fehlern ein anonymus uns sagen will, dass wir kritiker der bebauung an der karlauerstraße hinterwäldlerische provinzler sind und bleiben werden? gott helfe mir, solchen krankhaft oberflächlichen positivisten, die so eine mittelmäßigkeit ein tolles projekt nennen, nicht im leibhaftigen leben zu begegnen. nur, wo kann ich das deponieren? die kirche neben dieser ach so tollen bebauung ist nicht mehr auffindbar, weil sie gegenüber diesem monstrum an besonderem projekt verschwindet. tolles projekt, toller städtebau, toller hecht, der dem gewinner da geholfen hat mit diesem tollen kommentar. eine hand wäscht die andere? oder ist es nur dumm- und unwissenheit?

    Autor: nichts Besonderes

  • Danke für die gut recherchierte Aufklärung. Traurig für Graz wie eine Chance nach der anderen vertan wird.

    Autor: anonymus

  • Habe die diesjährige Documenta als extrem angenehm empfunden - nicht nur, weil man keine Bange haben musste, eine/n "MarktkünstlerIn" versäumt zu haben ;-) So waren die einzelnen, weitläufigen Präsentationsstätten ähnl. einer Schnitzeljagd anzusteuern oder eben auch nicht- Was div. "Antisemitismusvorwürfe" betrifft, so finde ich diese scheinheilig u. herbeigeredet ... aber zumindest einies haben diese bewirkt: Negativwerbung ist auch eine Werbung!

    Autor: vb

  • Dass der gesamte Baugrund bis zu den Grundgrenzen und zu den Gehsteigen mit einer Tiefgarage "unterbaut" wird bzw. wurde, sieht man sehr deutlich an den Bildern, die Frau Lechner_Kabelis dem Artikel beifügte.

    Autor: Stadtwanderer

  • Leider dürfte in diesem Fall keine Beschwerde von Nachbarn gegen den Baubescheid binnen der 4-Wochen-Frist erhoben worden sein, weshalb der Baubescheid rechtskräftig wurde.

    Eine Bescheidbehebung durch das LVwG oder (bei Nichtbehebung) ein Gang zum VfGH dürfte damit verwehrt sein.

    Inwieweit eine Wiederaufnahme des Verfahrens oder Einsetzen in den vorherigen Stand möglich ist oder eine Abänderung des Bescheids durch den Stadtsenat der Stadt Graz, wäre aber zu untersuchen.

    Autor: Anonymous 2

  • Zu Ihrem "Wenn man den Baugrund niedrig, mit unurbanem verdichtetem Flachbau, zubetoniert hätte dann wäre das eine stadtklimatische Katastrophe gewesen."

    Man hätte den Grund nicht zubetonieren können, weil das Regenwasser dann nicht versickern könnte und somit im Widerspruch zum Baugesetz gestanden hätte. Das, was Sie als rücksichtsvoll-umweltbewusstes Bauen darstellen, wäre also ohnehin verpflichtend zu machen gewesen.

    Es bleibt zu hoffen, dass sich unter dem begrünten Innenhof nicht überwiegend die Tiefgarage befindet, sonst versickert dort auch nichts und den Schaden haben die Nachbarn.

    Zu "Abgase: durch Verdichtung und urbane Bebauungsweise wird Verkehr vermieden": Das mag großräumig gesehen vielleicht stimmen, lokal gesehen, also für die unmittelbare Nachbarschaft, ist es nicht richtig.

    Autor: Anonymous 2

  • Was macht die Ortsbildkommission? Welche Kompetenz haben die gefühlten 100 Ortsbildsachverständigen der Liste, die wohl einmal aktualisiert gehörte?

    Autor: Karin Tschavgova-Wondra
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